1. FESTIVAL-KONZERT

10.04.2018 | 19:30 UHR | PIANOFACTUM FLÜGELRAUM

ALEXANDRA HELLDORFF | HERITAGE

 

FRANZ SCHUBERT (1797-1828)
Fantasie f-Moll D. 940
Allegro moderato - Largo - Allegro vivace - Tempo I 
mit Yi Lin Jiang

MIKHAIL GLINKA (1804-1857)
Nocturne "La Séparation" f-Moll
Comodo

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
(I) ohne Satzbezeichnung
(II) Andante
(III) Presto

--- Pause ---

PYOTR TCHAIKOVSKY (1840-1893)
Dumka c-Moll op. 59
Scène rustique russe. Adagio cantabile

Suite aus dem Ballett "Der Nussknacker" op. 71a
(I) Ouverture miniature. Allegro giusto
(II) Marche. Tempo di marcia viva
(III) Danse de la Fée Dragée. Andante non troppo
(IV) Danse russe «Trépak». Molto vivace
(V) Danse arabe. Comodo
(VI) Danse chinoise. Allegro moderato
(VII) Danse des mirlitons. Moderato assai
(VIII) Valse des fleurs. Tempo di valse

mit Yi Lin Jiang

 ©Aleksandr Barabash

©Aleksandr Barabash

ALEXANDRA HELLDORFF | RUSSLAND/ÖSTERREICH

Dirigentin, Pianistin, Chor- und Ensembleleiterin: Dies sind die vielseitigen Musiksparten der russisch-österreichischen Künstlerin Alexandra Helldorff, die 1986 in Jaroslawl geboren wurde. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule ihrer Heimatstadt, sodass sie bereits im Alter von neun Jahren das 1. Klavierkonzert von Beethoven mit dem heimischen Symphonieorchester aufführte, gefolgt von Griegs Klavierkonzert mit elf Jahren. Danach zog sie mit ihrer Familie nach Österreich. Am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck fing sie ihr Dirigierstudium bei Tito Ceccherini an, während sie ihre Klavierausbildung bei Bozidar Noev fortsetzte. 

Parallel dazu begann sie ihr umfangreiches Musikstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling und Alexei Lubimov studierte, Chordirigieren bei Karl Kamper und Orchesterdirigieren bei Dennis Russell Davies. Nachdem sie ihre Studien mit Auszeichnung absolvierte, konnte sie daran ein Doktoratstudium in Musikwissenschaft bei Peter Maria Krakauer anknüpfen, bei dem sie zusätzlich seit März 2014 als Studienassistentin tätig ist. Es folgten weitere postgraduale Studien bei Reinhard Goebel im Bereich der Historischen Aufführungspraxis und bei Hans Graf im Dirigieren. Für ihre ausgezeichneten Erfolge im Studium wurde ihr die Bernhard-Paumgartner-Medaille von der Stiftung Mozarteum verliehen.

Neben zahlreichen Auftritten als Pianistin im solistischen wie kammermusikalischen Bereich dirigierte sie u.a. das Ensemble der Universität Mozarteum, die Bad Reichenhaller Philharmonie und ihr eigen gegründetes Ensemble SÆSCH. Weitere Konzerte und Radiomitschnitte spielte sie u.a. mit den Wiener Philharmonikern, dem Orchester und Chor des WDR, dem hr-Sinfonieorchester, dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele sowie der Bayerischen Kammerphilharmonie.

Mit dem chinesisch-deutschen Pianisten Yi Lin Jiang verbindet sie eine langjährige Freundschaft, sodass sie 2013 bereits gemeinsam das 3. Klavierkonzert von Beethoven im Salzburger Solitär erfolgreich zur Aufführung brachten: Die Kulturzeitung DrehPunktKultur sprach von einem „vollen Erfolg mit entsprechendem Jubel“, der „dank Alexandra Helldorffs präzise austaktierter Anweisungen zu voller Wirkung gelangte.“ Beim Jiang Artists Festival wird sie ein solistisch wie vierhändiges Programm darbieten, welches ihre verschiedenen kulturellen Herkünfte verdeutlichen soll.

 ©Gregor Derzapf

©Gregor Derzapf