KONZERTMATINÉE

31.03.2019 | 11:00 UHR | PIANOFACTUM FLÜGELRAUM

YI LIN JIANG

 

MAURICE RAVEL (1875-1937)
Ma mère l’Oye
«Transcription pour piano à 2 mains par Jacques Charlot»
(I) Pavane de la Belle au bois dormant
(II) Petit Poucet
(III) Laideronnette, Impératrice des Pagodes
(IV) Les entretiens de la Belle et de la Bête
(V) Le jardin féerique

LEOŠ JANÁČEK (1854-1928)
Klaviersonate 1.X.1905
(I) Predtucha (Die Ahnung)
(II) Smrt (Der Tod)

--- Pause ---

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1757)
Suite de pièce Vol. II Nr. 4 d-Moll HWV 437
(I) Prelude
(II) Allemande
(III) Courante
(IV) Sarabande con Variazioni (La folia)
(V) Gigue

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Konzert d-Moll nach Alessandro Marcello BWV 974
(II) Adagio

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750) — FERRUCCIO BUSONI (1866-1924)
Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004

Andante maestoso, ma non troppo lento

@Corina Becker

@Corina Becker

Hoch gelobt vom weltführenden Magazin Gramophone als ein Künstler mit „Kühnheit sowie außergewöhnlicher pianistischer Sicherheit“, zog der Young Steinway Artist Yi Lin Jiang mit der Veröffentlichung seines Debütalbums „Masques“ (Solaris Records) sofort die Aufmerksamkeit der internationalen Musikwelt auf sich und wurde noch in derselben Saison mit einer Nominierung für den renommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Der Polnische Rundfunk würdigte diese CD als „eine Collage aus verschiedenen Farben und Emotionen“, die französische Zeitschrift Diapason attestierte seinem Spiel „eine mit Stolz getragene Geste“, der internationale Online-Guide AllMusic applaudierte „seine Virtuosität sowie sein Feingefühl für musikalische Stimmungen“, und BR-Klassik empfahl diese Platte als „das perspektivenreiche Porträt eines jungen Pianisten“. Die Süddeutsche Zeitung sprach über seine „enorme Musikalität und packende Ausdruckstiefe“, und das australische Limelight-Magazin ernannte ihn zu „einer beeindruckenden Neuheit auf dem Markt, außerordentlich talentiert mit vollkommener Technik und Elan“.

Konzerteinladungen führten den in Europa aufgewachsenen Pianisten u.a. ins Konzerthaus Berlin, in die Laeiszhalle Hamburg, auf alle wichtigen Bühnen Münchens (Prinzregententheater; Gasteig; Herkulessaal und Cuvilliés-Theater in der Münchner Residenz), in die historische Willa Atma Zakopane sowie nach London in die St Martin-in-the-Fields, wo seine außerordentliche Aufführung von Beethovens Klaviersonate op. 111 im Rahmen seines Solo-Debüts mit Standing Ovations gefeiert wurde. Er gastierte u.a. bei den Münchner Opernfestspielen, dem Musikfest der NDR Radiophilharmonie, der Heidelberger Klavierwoche, dem Euregio Musikfestival, der Salzburg Biennale, dem Internationalen Klavierfestival junger Meister, den Countune Concerts sowie der Pianists of the World Series. Unter namhaften Dirigenten wie Allan Bergius, Carlos Domínguez-Nieto, Raphael von Hoensbroech, Hans Drewanz, Alexandra Helldorff und Massimiliano Caldi konzertierte er u.a. mit der Philharmonie Südwestfalen, dem Schwäbischen Jugendsinfonieorchester, dem Koszalin Philharmonic Orchestra, dem ATTACCA-Orchester des Bayerischen Staatorchesters und der Jungen Münchner Philharmonie. Weitere bedeutende Musikpersönlichkeiten wie Gerrit Glaner, Evgeny Kissin, Francisco Araiza, Łukasz Borowicz, Herbert Schuch, Toshio Hosokawa und Julius Berger beeinflussten seinen musikalischen Werdegang. Er ist Gründer und Intendant des Jiang Artists Festivals.

1988 in München geboren, erhielt Yi Lin Jiang mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Barbara Strauß; bereits ein Jahr später gewann er seinen ersten Klavierwettbewerb. Mit zehn Jahren gab er sein Orchesterdebüt und wurde als jüngster Musiker mit dem Jugendkulturpreis der Stadt Kaufbeuren für seine außerordentlichen Musikaktivitäten ausgezeichnet. 2005 wurde er in die renommierte Klavierklasse des verstorbenen deutschen Pädagogen Karl-Heinz Kämmerling (1930-2012) aufgenommen, zunächst an der Universität Mozarteum Salzburg, seit 2010 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo er zu der letzten Schülergeneration seines ehemaligen Lehrers gehörte. Seit 2012 studierte er bei der bekannten polnischen Pianistin Ewa Kupiec und schloss bei ihr sein Studium mit höchster Auszeichnung ab (2013: Bachelor of Music | 2015: Master of Music | 2018: Konzertexamen). Parallel zu seiner Konzertlaufbahn unterrichtet er seit 2015 als Assistent von Ewa Kupiec, seit 2017 zusätzlich auch als Dozent seine eigene Klasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 

Sein nächstes, zweiteiliges CD-Projekt „Dualis“ wird während der kommenden Saison 2019/20 mit einem Auftragswerk des amerikanischen Komponisten Randall Meyers bei seinem Label Solaris Records veröffentlicht.

www.jiangyilin.com